Vogelbeobachtungen

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  • Helgoland, PI / SH – 04.06.16

    Da ausgebucht, leider nur eine Tagesfahrt mit lediglich ca. 4 Std. Aufenthalt auf der Felseninsel, dafür aber  gut 4 Std. Seefahrt auf dem Sonnendeck. Basstölpel ~400, Dreizehenmöwen ~3.000, x, Eissturmvögel ~10, Tordalken >8, Trottellummen ~1.000. Während viele Pulli der Dreizehenmöwen aus dem schützenden Gefieder der Altvögel hervorlugen, verstehen es die Trottellummen ihren Nachwuchs vor neugierigen Blicken zu verbergen.  -  Sonnig, 22°, > 13:45 Uhr  -.

    12.06.2016, 19:32 | Kategorie: Beobachtungen,PI, Helgoland,_D: SH, sonstige | Schlagworte: |

    Helgoland, Pi – 22 – 26.05.11

    Gegen 13.00 Uhr angekommen, werden wir auf unserem Weg zum Haus der Jugend mit einem freundlichen Nice to see you begrüßt, unsere eher eigenwillige Interpretation des Gesangs des Karmingimpels, von L. Jansson mit vidje-vidje- vjü oder ste-vidje- vjü umschrieben. Z. Zt sind hier 2 Männchen im typischen Prachtkleid, mit rotem Kopf, roter Brust und Bürzel und ein einjähriges, recht sangesfreudiges Männchen mit olivbraunem bis braungrauem Gefieder. Es beschallt täglich das weiträumige Gebiet um das Haus der Jugend im nordöstlichen Unterland. Nach gut 250 Treppenstufen und ca. 50m Höhenunterschied erreichen wir am Spätnachmittag vom Nordstrand aus das Oberland. Über den Klippenrandweg gelangt man dann zum Lummerfelsen. Er wird aber keineswegs nur von Lummen (> 2.000 BP) bewohnt. Auf den mehr oder weniger großen Felsvorsprüngen und Miniplattformen brüten nämlich auch Basstölpel (inzwischen ca. 400 BP), Dreizehenmöwen (7.000 BP), Eissturmvögel (um die 100 BP), Tordalken (an die 20 BP) und einzelne Silbermöwen. Während die meisten Vögel noch voll im Brutgeschäft sind, entdecken wir einen ersten schwarzen Basstölpel-Pulli. Ein Silbermöwe-Paar hat zweifaches Familienglück; kaum trocken hinter der Ohren erkunden die beiden winzigen Flauschebällchen den Felsen, immer nahe am Abgrund. Wohl in Anbetracht der Schönwetterphase der letzten Zeit, nur wenige Rastvögel, die hier vor dem Flug aufs Festland noch einen Zwischenstopp einlegen. Nennen möchte ich die 3 am Kringel beobachtete Bienenfresser, die im nördlichen Unterland singenden Teich-, Schilf- und Sumpfrohrsänger, der im Kurmittel-Park surrende Waldlaubsänger und die Turteltaube, die sich möglicherweise entschieden hat, hier zu bleiben. - Die Düne, zu der man mit einem der regelmäßig verkehrenden Boote gelangt, ist Rastplatz der recht massigen Kegelrobben (größtes frei lebendes Raubtier Deutschlands) und der deutlich kleineren Seehunde, die hier ihre Jungen aufziehen. Auch die Heringsmöwen, die hier recht dominant sind, haben auf der Düne ihre Brutplätze. In Ufernähe jagen Brandseeschwalben, an einem Teich ein Grauschnäpper und einige Rauch- u. Mehlschwalben und um das Flugplatzgelände viele Bluthänflinge (hier Brutvögel) und die ein und andere Nebelkrähe. - A, Au, B, Ba, D, Dg, E, Ed, F, Frp, Gf, H, K, Kg, Ko, Lm, M, Mg, Mm, Rk, Rs, Rt, S, Sim, Sm, Sp, Sto, Sts, Stt, Stw, Tr, Tt, W, Z, Zi.

    30.05.2011, 23:28 | Kategorie: Beobachtungen,PI, Helgoland | Schlagworte: |

    Helgoland, PI (SH) – 07. / 08.05.08

    Meine allererste Hochseeinsel-Tour bei Windstärke 2 – 3 und nahezu spiegelglatter See. So erreichen wir unser Ziel per Katamaran ’Halunder Jet’ binnen 75 Minuten relaxt und völlig stressfrei und können die Insel auf uns wirken lassen. Dabei haben die zerklüfteten Steilwände im Nordwesten der Insel um den Lummenfelsen mit ihrem faunistischen Flair ihren besonderen Anteil. – Da wären die unzähligen schwarzbeinigen Dreizehenmöwen (Dzm) denen offenbar ein knapp handtellergroßer Felsvorsprung für das Brutgeschäft ausreicht, da sind die langschnäbeligen Trottellummen (Tl), die auf schmalen Felsbändern wie an einer Schnur aufgereiht kauern. Eine etwas größere Nistfläche brauchen da schon die imposanten Baßtölpel (Btö), die aber ihre Nester raumsparend dicht an dicht auf Felsvorsprüngen positionieren. Bei Ihnen ist die Vorliebe für farbiges Nistmaterial augenfällig. Die Felsen beherbergen aber auch Arten, die in deutlich geringerer Stückzahl präsent sind. Das sind 7, wie die Trottellummen zur Familie der Alke zählende Tordalke (To). Sie haben einen kurzen höheren Schnabel mit weißem Streif vor der Schnabelspitze und weißer Linie oberhalb des Zügels. Das sind des Weiteren die in Mitteleuropa nur auf Helgoland brütenden 8 röhrennasigen Eissturmvögel (Esv), die wie kompakte, klobige Silbermöwen erscheinen. Doch nicht allein die Optik sondern insbes. auch die einzigartige Akustik prägen die Nachhaltigkeit der gewonnenen Eindrücke.

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    Nicht gänzlich unerwähnt bleiben sollen aber die übrigen, wie die vielen Brandseeschwalben (Bss), die unüberhörbar um die Düne und den Hafenkomplex herum jagend ihre rauen, kratzenden Rufen hören lassen. Zudem die Kiebitzregenpfeifer (Kir), Nebelkrähen (Nk), Schafstelzen (St) und Steinschmätzer (Sts). – Fazit: Zwei angebrochene Tage sind für die Insel zu wenig. Es sollte wenigstens ein voller Tag dazwischen liegen.

    12.05.2008, 21:07 | Kategorie: Beobachtungen,PI, Helgoland | Schlagworte: |

    Besuche seit März 2001:

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