Vogelbeobachtungen

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  • Helgoland, Pi – 22 – 26.05.11

    Gegen 13.00 Uhr angekommen, werden wir auf unserem Weg zum Haus der Jugend mit einem freundlichen Nice to see you begrüßt, unsere eher eigenwillige Interpretation des Gesangs des Karmingimpels, von L. Jansson mit vidje-vidje- vjü oder ste-vidje- vjü umschrieben. Z. Zt sind hier 2 Männchen im typischen Prachtkleid, mit rotem Kopf, roter Brust und Bürzel und ein einjähriges, recht sangesfreudiges Männchen mit olivbraunem bis braungrauem Gefieder. Es beschallt täglich das weiträumige Gebiet um das Haus der Jugend im nordöstlichen Unterland. Nach gut 250 Treppenstufen und ca. 50m Höhenunterschied erreichen wir am Spätnachmittag vom Nordstrand aus das Oberland. Über den Klippenrandweg gelangt man dann zum Lummerfelsen. Er wird aber keineswegs nur von Lummen (> 2.000 BP) bewohnt. Auf den mehr oder weniger großen Felsvorsprüngen und Miniplattformen brüten nämlich auch Basstölpel (inzwischen ca. 400 BP), Dreizehenmöwen (7.000 BP), Eissturmvögel (um die 100 BP), Tordalken (an die 20 BP) und einzelne Silbermöwen. Während die meisten Vögel noch voll im Brutgeschäft sind, entdecken wir einen ersten schwarzen Basstölpel-Pulli. Ein Silbermöwe-Paar hat zweifaches Familienglück; kaum trocken hinter der Ohren erkunden die beiden winzigen Flauschebällchen den Felsen, immer nahe am Abgrund. Wohl in Anbetracht der Schönwetterphase der letzten Zeit, nur wenige Rastvögel, die hier vor dem Flug aufs Festland noch einen Zwischenstopp einlegen. Nennen möchte ich die 3 am Kringel beobachtete Bienenfresser, die im nördlichen Unterland singenden Teich-, Schilf- und Sumpfrohrsänger, der im Kurmittel-Park surrende Waldlaubsänger und die Turteltaube, die sich möglicherweise entschieden hat, hier zu bleiben. Die Düne, zu der man mit einem der regelmäßig verkehrenden Boote gelangt, ist Rastplatz der recht massigen Kegelrobben (größtes frei lebendes Raubtier Deutschlands) und der deutlich kleineren Seehunde, die hier ihre Jungen aufziehen. Auch die Heringsmöwen, die hier recht dominant sind, haben auf der Düne ihre Brutplätze. In Ufernähe jagen Brandseeschwalben, an einem Teich ein Grauschnäpper und einige Rauch- u. Mehlschwalben und um das Flugplatzgelände viele Bluthänflinge (hier Brutvögel) und die ein und andere Nebelkrähe. – A, Au, B, Ba, D, Dg, E, Ed, F, Frp, Gf, H, K, Kg, Ko, Lm, M, Mg, Mm, Rk, Rs, Rt, S, Sim, Sm, Sp, Sto, Sts, Stt, Stw, Tr, Tt, W, Z, Zi.

    30.05.2011, 23:28 | Kategorie: Beobachtungen,PI, Helgoland | Schlagworte: |

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