Vogelbeobachtungen

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  • Venner Moor, OS – 22.08.10

    In einer der verbliebenen wenige Quadratmeter großen Wasserpfützen auf einer Abtorfungsfläche stelzt ein eifrig nach Nahrung pickender einsamer Grünschenkel. Auf der schon recht maroden Fahrbahn scheinen sich die recht zahlreichen Asphaltschwalben (Ba) sehr wohl zu fühlen, während Mehl-, Rauch- und einzelne Uferschwalben über dem renaturierten Areal in rasantem Flug jagen. Außerhalb der Kernzone auf / über dem Grünland südlich des Lutterdamms 4 Rohrweihen-Weibchen, von denen zwei am Boden ausharren, während die anderen umherfliegen; eine versucht eine unter ihr vorbei fliegende Schwalbe im Flug zu ergreifen, was jedoch misslingt. Zudem dort auch 2 Graureiher und 2 Mäusebussarde, einer verlängert aufrecht sitzend einen Weidepfahl, der andere kauert am Boden. - Aufziehende Bewölkung, 21°, > 08.30 Uhr -.

    27.08.2010, 21:54 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS, Venner Moor

    Recker Moor, ST – 20.08.10

    Kleine Besetzung, wie in dieser Jahreszeit fern von Gewässern und Nasszonen nicht ungewöhnlich. Ein recht heller Mäusebussard, eine jagende weibliche Rohrweihe und 2 rüttelnde Turmfalken, nahe der beiden Feldscheunen 7 Hohltauben, eine Schafstelze und 2 Wiesenpieper, die bei der Suche nach Insekten die Nähe weidender Rinder zu schätzen wissen. Auf einer Koppel um die 60 Kiebitze, zudem mehr als 80 Feldsperlinge, die entlang des Weges durchs Buschwerk wuseln. - Sonnig, ca. 27°, 1830 – 20.00 Uhr -.

    27.08.2010, 00:11 | Gespeichert unter: Beobachtungen, ST, Recker Moor

    Spiekeroog, WTM - 19.08.10

    Im Watt westlich der Einfahrt in den Hafen sich gegen 09.30 Uhr bei herrlichem Sonnenschein viele Limikolen unterwegs. Es sind nach Größe sortiert Sandregenpfeifer, Alpenstrandläufer, Steinwälzer, Knutts, Rotschenkel, Kiebitze, Austernfischer, Pfuhlschnepfen und Große Brachvögel. Zudem viele Brandgansfamilien, die Jungvögel noch ohne das kastanienbraune Brustband und Eiderenten mit ihren langen keilförmigen Schnäbeln sowie die Kormorane, die die Besucher mit offenen Armen empfangen. Natürlich fehlen auch die 5 gängigen Möwenarten nicht, wobei, was Wunder, die Lachmöwen deutlich in der Überzahl sind, wogegen die Mantelmöwen mit nur wenigen Exemplaren vertreten sind.

    23.08.2010, 21:49 | Gespeichert unter: Beobachtungen

    Ochsenmoor, DH – 15.08.10

    Hier stehen eine halbe Stunde später 3 Fischadler auf ihrem Horst. Die beiden Jungvögel streichen einer nach dem anderen ab, nur der Altvogel bleibt auf dem Horst zurück.

    23.08.2010, 21:47 | Gespeichert unter: Beobachtungen, DH, Ochsenmoor

    Huntebruch, DH – 15.08.10

    Auf dem Weg von und nach Cuxhaven ist ein Abstecher in die Huntebruchwiesen obligatorisch. Gegen 14.30 Uhr ist die ganze Sippschaft ausgeflogen. Nach einiger Zeit erscheint aber einer der Fischadler, wenig später ein zweiter. Sie fliegen jedoch nicht ihren Horst an, sondern platzieren sich auf zwei der benachbarten Masten, wo sie sich schon bald der Gefiederpflege widmen.

    23.08.2010, 21:44 | Gespeichert unter: Beobachtungen, DH, Huntebruch

    Cux.-Kugelbake – 15.08.10

    Bedeckter Himmel und eine recht steife Brise aus West erschweren heute in der Früh (>06.30 Uhr), gut eine Stunde nach Hochwasser, eine entspannte Vogelbeobachtung. Auch den Vögeln wäre ein schönerer Morgen zu gönnen. So den gut 70 Seeschwalben, überwiegend Brandseeschwalben, etliche Flussseeschwalben und 2 Küstenseeschwalben, die auf dem noch recht nassen Wattbaden kauern, mit den Schnäbeln zum Wind. Ab und an steigt eine auf und kommen andere hinzu. Zwischen den Steinen des Walles entlang des Elbefahrwassers suchen 3 Steinwälzer nach Schnecken und Krebsgetier. Auf dem recht unruhigen Elbewasser schwimmen mehr als 100 Eiderenten gegen Wellen und Wind an, während ähnlich viele Stockenten ihr Frühstück aus dem Wattboden klauben.

    18.08.2010, 20:39 | Gespeichert unter: Beobachtungen, CUX-Kugelbake, Cuxhaven

    Ochsenmoor, DH – 13.08.10

    Auf einer der inzwischen trockenen und frisch gemähten Feuchtwiesen 3 adulte Weißstörche, die sich sicher vor dem anstehenden Flug gen Süden noch stärken wollen. Ihre Reise auf der sog. Westroute wird sie über Spanien und die Meerenge von Gibraltar bis in die Sahelzone Westafrikas führen, sofern sie es nicht vorziehen in Spanien oder Portugal zu überwintern. Da Weißstörche Segelflieger sind, meiden sie auf ihrem Zug das Mittelmeer, über dem die notwendigen warmen Aufwinde (Thermik) fehlen. - Auf dem Rand des Adlerhorstes ein ad. Fischadler; der Nachwuchs ist um die Mittagszeit außerhäusig. Einen der Jungvögel entdecke ich auf einem Strauch am Rande des nahen Wäldchens.

    18.08.2010, 20:38 | Gespeichert unter: Beobachtungen, DH, Ochsenmoor

    Seester Feld, ST - 09.08.10

    Es ist derart still, dass man glauben könnte, die Vögel hätten sich bereits zur Ruhe begeben; aber das täuscht. Hoch oben von den Spitzen einer hohen Birke starten 3 Grauschnäpper immer wieder zu kurzen Flügen auf der Jagd nach Insekten, um stets sogleich auf ihren Ansitz zurückzukehren. Zwischen dem Buschwerk entlang des Weges und dem angrenzenden Maisacker wechselt ein Trupp von um die 20 Feldsperlinge. Nahe ihres Domizils, dem hinteren Feldschuppen das Hausrotschwanz-Pärchen. Stare und Bachstelzen haben sich zum Nachtmahl unter den Leibern der Rinder eingefunden. Gegen Ende meines Rundganges warnt ein schickes Neuntöter-Männchen auf einem Birkenstrauch, seine Partnerin ein Stück entfernt auf einem Weidezaun. Während ich meinen Weg fortsetzte weichen beide immer ein kurzes Stück zurück, bevor sie schließlich einen Bogen um mich herum machen und in einiger Entfernung hinter mir auf einem anderen Weidezaun landen. Alles in allem ein entspannter Sommerabend. - Abendsonne, 21°, 19.00 - 20.00 Uhr -.

    12.08.2010, 23:01 | Gespeichert unter: Beobachtungen, ST, Seester Feld

    Dümmer u. Ochsenmoor, DH – 31.07.10

    Auf den Sand-/ Schlammflächen im Nordwesten des Sees, links und rechts des Olgahafens, 12 Flußuferläufer, ein einzelner Flussuferläufer und eine mit Kopf unter Wasser in Ufernähe nach Nahrung stochernde Uferschnepfe.

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    Nach dem Motto `Raum ist in der kleinsten Hütte` ein reichlich voller Fischadlerhorst im Ochsenmoor. Drei mittlerweile nahezu ausgewachsene, heute früh aber noch oder schon wieder müde Jungvögel in der Nistmulde. Einer der ad. Fischadler auf dem Rand des Nestes, der zweite auf der Sitzstange daneben. Mal richtet sich der eine Spross flügelschlagend auf, mal ein anderer. Bevor ich alle drei gleichzeitig im Blick habe, vergeht nahezu eine Stunde. Den Umstand verdanke ich einem guten Einfall eines der Altvögel. Er schafft einen übergroßen verästelten Zweig heran und legt ihn auf dem Horst ab. Sofort versuchen alle 3 Jungvögel gleichzeitig den sperrigen Zweig irgendwie einzuarbeiten – früh übt sich, was ein guter Baumeister werden will. Bleibt zu hoffen, dass alle drei in wenigen Tagen zu ihrem ersten Ausflug starten können, den ihre beiden Vettern aus dem Huntebruch bereits hinter sich haben. - Anfangs sonnig, später bedeckt, > 14°, 07.30 – 10.30 Uhr -.

    2.08.2010, 22:15 | Gespeichert unter: Beobachtungen, DH, Dümmer, DH, Ochsenmoor

    Wallenhorst(3614,Q1), OS – 30.07.10

    Muss doch etwas daran sein, dass der Aufschwung bereits begonnen hat. Jedenfalls sind schon mal wieder fliegende Edelsteine unterwegs, einer davon heute gegen 11.30 Uhr im Netteabschnitt zwischen Power Weg im Osten und dem parallel verlaufenden Wirtschaftsweg im Westen. Je nach Lichteinfall in Blau-, Blaugrün- und Türkistönen schillernd, kontrastiert mit Rostrot bis Orange und Weiß. Pfeilschnell in seinem typischen Tiefflug kommt er flussauf und verschwindet hinter der nahen Rechtsbiegung. Da ich den nächsten Linksschwenk des Flusses von meinem Standort einsehen kann, der Eisvogel dort aber nicht vorbeikommt, steht fest, dass er sich noch im Abschnitt zwischen den beiden Windungen aufhalten muss. Ich gehe so weit zurück, bis ich diese Zone durch das Buschwerk am Ufer einsehen kann - und da sitzt der Eisvogel aufrecht auf einem bis auf die Flussmitte ragendes Todholz, mir den Rücken zukehrend. Doch wenig später setzt er seinen Flug flussauf fort. - Leider nur ein recht kurzes Vergnügen, aber immerhin ein Anfang.

    2.08.2010, 19:58 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS, Wallenhorst

    Hasedüker, OS – 25.07.10

    Viele Sand-/ Schlamminseln erheben sich aus dem inzwischen stark zurück gegangenen Wasserstand im Hase-Anstau. Die hier zur Grundausstattung gehörenden Entenvögel haben das Areal verlassen. Ihren Platz nehmen heute gut 20 Lachmöwen, Alt- u. Jungvögel, ein. Am Ufer ein ad. Flussregenpfeifer, der seine 2 umher wuselnden Küken nicht aus den Augen lässt. Bei Anflug einer Lachmöwe wird gewarnt und schon sind die Kleinen von der Bildfläche verschwunden. Der zweite Altvogel hält sich derweilen auf der mittleren Sandbank auf, gelegentlich pfeift er zu den seinen hinüber. Vom nahe verwandten Sandregenpfeifer, eher einem Küstenvogel, unterscheidet er sich durch einen schlankeren schwarzen Schnabel, einen gelben Lidring und einen schmalen weißen Federsaum zwischen der schwarzen Gesichtsmaske und dem braunen Kopfgefieder. Zudem hier 2 Flussregenpfeifer und 2 über dem Gebiet kreisende Mäusebussarde. - Sonne, 19°, > 11.00 Uhr -.

    26.07.2010, 23:18 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS, Hasedüker

    Wallenhorst(3614,Q1), OS – 25.07.10

    Wie es den Anschein hat, haben die Uferschwalben ihre Brutkolonie im Sandabbaukomplex an der B 68 bereits verlassen. Lediglich ein Mehl- und mehrere Rauchschwalben jagen über der Wasserfläche. Gelegentlich platscht eine von Ihnen im Flug bäuchlings auf das Wasser. Denkbar, dass sie ein Insekt von der Wasseroberfläche fischen oder ein kurzes Bad nehmen will. Auf dem Teich ein Nilgans-Brutpaar mit einem Jungvogel, am Ufer 2 Flussuferläufer, 2 juv. Bläßrallen, 2 Graureiher und 4 badende Rabenkrähen. - Sonnig, 18°, > 10.00 Uhr -.

    26.07.2010, 23:16 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS, Wallenhorst

    Venner Moor, OS – 19.07.10

    Der frühe Vogel fängt den Wurm; der frühe Vogelfreund trifft Loriot. Im blaublütigen Dunstkreis gefangen, ziert er das Wappen derer von Bülow. Das hat ihm auch den Beinamen Vogel Bülow eingebracht, der aber auch der sprachlichen Umschreibung seines Gesanges entspricht. Leuchtend gelb, Flügel, Schwanz und Zügel schwarz, dazu ein rötlicher Schnabel, so präsentiert sich der männliche Pirol, was ihm auch die Bezeichnung Goldamsel eingebracht hat. Allerdings bestehen keine verwandtschaftlichen Bande mit der zur Familie der Drosseln gehörenden Amsel. Das Weibchen deutlich dezenter gekleidet, mit grünlicher Oberseite und gestrichelter weißlicher Unterseite. In den letzten Wochen waren die Pirole rund um das renaturierte Areal komplett abgetaucht. Dass sie sich heute wieder lautstark und ausgesprochen aktiv zurückmelden, deutet darauf hin, dass das Brutgeschäft abgeschlossen ist; ein übrigens typisches Verhalten bei den meisten Singvögeln, die ihren Gesang in der Brutphase bis auf nahezu Null reduzieren. Neben dem Reviergesang mit Strophen wie Fo-flüh-füo , dü-delü-lio, dü-didlüo o. ä., der übrigens leicht nach zu pfeifen ist und meist auch beantwortet wird, hört man von den Pirolen häufig ein heiseres Fauchen, dem Eichelhäher ähnlich. Apropos Loriot, es ist der französische Name des Pirols, den sich Vicco von Bülow, wohl als Reminiszenz an sein Adelsgeschlecht und dessen Wappenvogel, als Künstlernamen zugelegt hat. Heute dürften hier mindestens 2 Brutpaare, ich denke mit bereits flüggen Jungen, unterwegs sein. – Bluthänfling, Gelbspötter, Wacholderdrossel und Co. sind heute daher nur zweite Wahl.

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    Mein zweites Ziel das westliche Feuchtgebiet des Moores. Die Möwenkolonie hat sich weitgehend aufgelöst, das Gelände ist bereits großflächig trockengefallen. Dort nur noch ca. 30 Lachmöwen, 3 Bekassinen, 2 Waldwasserläufer und je ein Bruchwasserläufer, Grünschenkel und Kampfläufer. Zudem der ein und andere Jungkiebitz. Jenseits des das großflächige Feuchtgebiet trennenden Weges ist die Wasserfläche noch komplett. Dorthin haben sich etliche Lachmöwen mit ihren zum Teil noch recht kleinen Kücken zurückgezogen. Ein anfliegender Graureiher wird sogleich von an die 10 Lachmöwen vehement attackiert, so dass er nur mit Mühe eine Schneise zur Flucht finden kann. Morgensonne, 12 – 23°, 06.00 – 09.30 Uhr -.

    21.07.2010, 19:27 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS, Venner Moor

    Recker Moor, ST – 18.07.10

    Die Teichwiese jenseits des neuen Turms, sonst ein Eldorado für Limikolen und Enten, präsentiert sich als kurzgeschorener Trockenrasen, ähnlich die meisten Moorwiesen im Gebiet. Das Heidekraut wird wegen der andauernden Trockenperiode auch wohl nur eine dürftige oder gar keiner Blüte hervorbringen. Es gibt nur noch ganz wenige feuchte Morastinseln und zwei kleine Wasserflächen auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Enten- und Watvögel haben folglich das Weite gesucht, bis auf 2 Uferschnepfen nahe des Weges, denen bei der Wärme nicht der Sinn nach Flucht steht. Mit Hitze und Trockenheit weniger Probleme haben die Singvögel, die auf den Morastflächen nach Nahrung picken, wie Bach- und Schafstelzen, oder wie Wiesenpieper und Bluthänflinge, die in gleicher Mission die Wege absuchen,. Die Stare suchen derweilen die Gesellschaft der Rinder, wegen deren Anziehungskraft auf Insekten, so eine Art symbiotischer Beziehung. Während Schwarzkehlchen und Rohrammern stets schnell in die Vegetation abtauchen, verlassen Gelbspötter und Baumpieper die Baumkronen nicht. Auf einem der Todmacherhäuschen ein Turmfalke bei der Mittagsmahlzeit. Sonne, ca. 24°, 10.30 – 12.30 Uhr -.

    19.07.2010, 22:30 | Gespeichert unter: Beobachtungen, ST, Recker Moor

    Huntebruch, DH – 11.07.10

    Gegen 14.00 Uhr hecheln 2 schon fast ausgewachsene Fischadler mit einem der Altvögel auf ihrem Horst um die Wette. Um von ihm beschattet zu werden, sind die beiden bereits zu groß. Sie sind also der anhaltenden glühenden Mittagssonne mit Temperaturen von sicher um die 40°C gnadenlos ausgeliefert, da sie noch etwa 14 Tage das Nest hüten müssen. Der zweite Altvogel sitzt von der Sonne abgewandt aufrecht auf dem Ausleger des benachbarten Mastes. - Derweilen lässt eine Wachtel auf der vorderen Bruchwiese wiederholt ihr pick-per wick hören.

    15.07.2010, 21:01 | Gespeichert unter: Beobachtungen, DH, Huntebruch

    Ahlenmoor, CUX – 11.07.10

    Die vielen Schlenken sind nach der langen niederschlagslosen Zeit trocken gefallen. Dennoch scheinen die Graureiher hier ihre Schlafplätze zu haben. Gegen 19.30 Uhr sind schon gut 20 Exemplare eingetroffen; Tendenz steigend. Während sich die ad. Kiebitze vermutlich im Schatten der Bulten aufhalten, spaziert einer ihrer Pulli über eine offene Torffläche. Auf den hier und da aufragenden Birkensträuchern 2 Schafstelzen, Schwarzkehlchen, Rohrammern, Bachstelzen und ein Blaukehlchen. Entlang des Weges Neuntöter, Wiesen- u. Baumpieper sowie Goldammern. Zudem auf Zaunpfählen ansitzende Mäusebussarde, Lach- u. Heringsmöwen sowie ein rufender Kuckuck. - Sonne, 27°, >18.30 Uhr -.

    15.07.2010, 20:58 | Gespeichert unter: Beobachtungen, CUX, Ahlenmoor

    Geesteniederung, CUX - 10.07.10

    Im Gebiet zwischen den Poldern Bramel und Glies insgesamt 38 (!) Kraniche (eine 4köpfige Kranichfamilie und drei Trupps von 2, 4 und 28 Exemplaren). Auf den Weidezäunen und den Schilf- u. Gehölzstreifen entlang der Wege und Gräben etliche Schilf-, Sumpf- u. Teichrohrsänger, Schwarz- u. Braunkehlchen, Wiesen- u. Baumpieper sowie Goldammern. Im Polder Bramel 12 Löffler, 7 Kampfläufer, 4 Bekassinen, 2 Bruchwasserläufer, je ein Rotschenkel und Dunkler Wasserläufer, etliche Kiebitze, Stock-, Krick- u. Löffelenten sowie ein Nilganspaar mit 7 Pulli. Des weiteren u. a. A, E, B, Bs, Ei, Fe, Fl, Gra, Grr 6, Ku, Mb 7, Ms u. Rs. - Sonne, 18 – 25°, 06.30 – 11.00 Uhr -.

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    Am 11.07. gegen 10.00 Uhr zudem ein ad. Seeadler, der auf einer der Todholz-Sitzwarten gegenüber dem Beobachtungsturm posiert und 2 Silberreiher.

    15.07.2010, 20:55 | Gespeichert unter: Beobachtungen, CUX, Geesteniederung

    Ochsenmoor, DH – 09.07.10

    Bei meinem letzten Besuch am 20. Juni noch in der Nistmulde verborgen, recken heute gegen 19.00 Uhr 3 Nestlinge ihre Hälse in die Luft, bewacht von einem der adulten Fischadler. Der zweite sitzt auf der vom Horst abgehenden Sitzstange. Bleibt zu hoffen, dass diesmal alle drei in ca. 4 Wochen zu ihrem Jungfernflug starten können.

    15.07.2010, 20:53 | Gespeichert unter: Beobachtungen, DH, Ochsenmoor

    Os.- Gartlage - 05.07.10

    Nachdem ich etliche Wochen nicht mehr hier war gehe ich heute früh in Erwartung einer glücklichen Haubentaucherfamilie zum Gartlager Teich. Doch nichts ist! Beide schippern gemächlich ohne die erwartete süße Last umher. Einen Brutbeginn spätestens in der 3. Mai-Dekade unterstellt, hätte der Schlupf bei einer Brutzeit von 25 Tagen bereits vor gut 2 Wochen erfolgt sein müssen. Was mag passiert sein? Sind die Haubentaucher nach anfänglichem Balzen etwa doch nicht zur Brut geschritten, ist ihr Gelege von missgünstigen Anglern vernichtet worden oder sind sie von Teichhunden nachhaltig gestört worden? Haustierfreunde nutzen den Teich nämlich als Badestelle für ihre Vierbeiner, die häufig weit auf den Teich hinausschwimmen und die Wasservögel jagen.

    15.07.2010, 20:51 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS-Gartlage

    Venner Moor, OS - 01.07.10

    Heute begrüß mich ein eifrig singender Gelbspötter. Ein Baumpieper steigt ab und an zu seinem bekannten Singflug auf, der mit einem, von einem deutlichen zia-zia-zia untermalten Gleitflug endet. Wie immer zeigen sich auch quirlige Bluthänflinge, zeternde Dorngrasmücken, jagende Rauchschwalben, verliebte Goldammern und eines der z. Zt. recht heimlichen Blaukehlchen. Auf den verbliebenen Schlammflächen 2 Waldwasserläufer und ein Kiebitz nebst Pullus. Dort haben sich auch etwa 100 Lachmöwen versammelt, denen es wohl in der weiter hinten gelegenen Brutkolonie zu laut und hektisch geworden ist. Bei Einbruch der Dunkelheit ist schließlich auch wieder eine heute recht gesprächige Waldschnepfe auf dem Strich, während ein Ziegenmelker auftaucht, um zu sehen, wer da noch so spät im Moor unterwegs ist. - Sonnenuntergang, 28° - 22°, 20.30 – 23.30 Uhr -.

    15.07.2010, 20:48 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS, Venner Moor

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