Vogelbeobachtungen

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  • Os.-City -12.05.12

    Was sich bereits in den letzten beiden Tagen nach häufigen Blickkontakten und diversen Flugversuchen und Tiefflügen andeutet, ist nun endlich Wirklichkeit geworden. Die Uhu-Geschwister sind wieder auf einem der Dächer zum Innenhof vereint, und dass nach auf den Tag 4 Wochen. Da der Besucher-Zuspruch nach Beginn der Maiwoche noch zunehmen wird, sollten die Emporen-Plätze insbesondere auch eine stressfreie Begegnung zwischen den Uhus und ihren Gästen ermöglichen.  - Morgensonne, 8°, 07.10 Uhr -.

    12.05.2012, 12:37 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS-City

    Kronensee, OS – 09.05.12

    Etwas kleiner aber deutlich kurzhalsiger als der Haubentaucher und ohne den für diese Spezies typischen zweigeteilten Federschopf, der als Haube aufgestellt werden kann, so präsentiert sich hier heute ein einsamer Rothalstaucher. Wie es sein deutscher Name schon verrät, sind Vorderhals, Halsseiten und der Kropfbereich rostrot bis rotbraun, was eine Verwechslung mit dem Haubentaucher ausschließt; derer sind 5 auf dem See, 3 schlafend, einer dahinschippernd und einer beim Verschlingen eines recht großen Fisches. Auf dem Wasser 7,2 Reiherenten, zudem nur wenige Blässrallen sowie auf der Sonnenbank nahe dem Eingangsbereich 2 Stockerpel. - Sonnenphase, 15°, 11.45 Uhr -.

    9.05.2012, 21:58 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS, Kronensee

    Ochsenmoor / Dümmer, DH – 08.05.12

    Vorabinfo: Mit mehr als 70 Arten, einschl. Exoten und seltenen Gästen, eine Superrunde: A x, B x, Ba x, Br x, Bluthänflinge >20, Brg 3, Braunkehlchen 1,0, Bwl 1, Dg x, Drosselrohrsänger 1, Fa x, Fl x, Fe x, Fischadler BP, F x, Frp 4, Feldschwirl 1, Gelbspötter 1, Gra m. Pulli x, Grr 3, Güs 2, Gbv x, Gf x, Ht x, Hr x, H x, He 1, Hö 4 BP, Ki m. Pulli x, Kn x, K x, Ko x, Kr x, Kuckuck 2, Lm x, Lö x, Mb 1, M x, Mg x, Nachtigallen 3 singende Männchen, Nig 4, Pirol singendes Männchen, Rk x, Rs x, Rei x, Rt x, Ro >10, Rohrschwirl 1, Ros 2, Sag 1, Sa x, Schaftstelzen >30, Schilfrohrsänger 4, Sn x, Swk 3,0, Seeadler 1 juv, Sim 2, Sd 1, S x, Sts 6,0, Stelzenläufer 1, Sti x, Sto x, Ta >30, Teichrohrsänger 1, Trauerseeschwalben ca. 50, Tf 1, Us x noch ohne Nachwachs, Wachtel wiederholt rufend, Ws Schäferhof u. Nari brütend, Hüde bereits mit Nachwuchs, 1 + x, W x, Zi x. - Leicht verschleierte Sonne, > 6°, 07:30 – 14.30 Uhr -.

    8.05.2012, 22:24 | Gespeichert unter: Beobachtungen, DH, Dümmer, DH, Ochsenmoor

    Venner Moor, OS – 07.05.12

    Vorabinfo: A x, B x, Ba x, Baumfalke 2, Br x, Braunkehlchen 3,0, Bp 3, Dg x, D 8, Fa 3, F x, Flussregenpfeifer 2, Gra >30, Grünschenkel 2, Gbv x, Gartenrotschwanz 1, G 3, Kampfläufer 4, Ki x, Kag 3, Kraniche 2 ad, 1 juv , Ku 1, Kr 2,1, Lö 1,1, Lm 8, M >20, Mb 1, Mg x, Ms 8, Nig 2, Ro x, Rs >30, Schafstelzen ca. 20 + 25, Stm 2, Sti x, Steinschmätzer 1,1 + >20, Steinwälzer 1, Sto x, W x, Waldwasserläufer 1, Zi x, Zt trillernd. - Bedeckt, 7°, >10.30 Uhr -.

    8.05.2012, 21:48 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS, Venner Moor

    Os.-City – 04.05.12

    Während Junguhu 1 seit nunmehr 5 Tagen auf dem keinen Flachdach über der hinteren Tür zum Kreuzgang ausharrt, weil ihm die Rückkehr auf die darüber befindliche Querrinne einfach nicht gelingen will, versucht es Junguhu 2 immer wieder vergeblich an dem Fallrohr auf eben dieses Dach zu gelangen. da ihm das Versteckspiel am Boden (unter Kirschlorbeer, Rhododendren und Eiben) sicher nicht recht behagen kann. Aber kommt Zeit, kommt Rat und mit wachsenden Schwingen wird es eines Tages sicher gelingen. Da er jedoch auch ein Herz für seine vielen Fans hat, zeigt er sich immer mal wieder für einige Schnappschüsse auf dem Rasen vor der Eibenhecke. Die Sitzwarten des wachhabenden Terzels wechseln zwischen dem großen Kreuz, der Zeder, den verschiedenen Fensternischen und der Querrinne oberhalb der rückwärtigen Tür. Während er gegenüber den oft zahlreichen Besuchern keine Scheu zeigt, man vermutet, er könnte eine Zeit lang in menschlicher Obhut / Pflege gewesen sein, achtet das Weibchen stets gebührenden Abstand. - Die heranwachsenden Jungvögel sollten jedenfalls noch für viele spannende Wochen garantieren.

    6.05.2012, 00:01 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS-City

    Os.-City – 02.05.12

    Nun hat es auch der 2. Junguhu geschafft. Volle 19 Tage nach dem ersten (14.04.) hat er in der Nacht vom 1. auf den 2. Mai den Sprung in die Tiefe gewagt. Tiefe im wahrsten Sinne des Wortes, denn er ist auf keinem der möglichen Dächer sondern direkt auf dem Boden des Innenhofes gelandet und hat dort instinktiv unter den Büschen Schutz gesucht. So hatte ich ihn bei meinem ersten Besuch gegen 07.30 Uhr auch als verschollen registriert. Findige Leute haben ihn jedoch über Tag in seinem Versteck unter einem Busch nahe des großen Kreuzes aufgespürt. Der hintere Bereich des Innenhofs ist daraufhin vorsorglich abgesperrt worden, um dem Kleinen und seinem auf dem Kreuz sitzenden Vater Stress zu ersparen. Nachdem das Uhu-Weibchen mehr als 2 Monate in der Nisthöhle zugebracht hatte (Brutzeit 30 – 35 Tage und Nestlingszeit 4 – 5 Wochen), hat sie heute erst einmal eine Auszeit genommen, wohl nicht zuletzt um ihre eingerosteten Glieder wieder geschmeidig zu machen. Sie wird sich aber sicher schon bald zu ihrer Familie gesellen; und das ich gut so!

    2.05.2012, 20:58 | Gespeichert unter: Beobachtungen

    Kloster Oesede, OS – 30.04.12

    Immer wieder ein emotionaler Moment, der Anblick eines Eisvogels. Ich entdecke ihn im Strauchwerk an der gegenüberliegenden Seite des kleineren Mühlenteiches, der aber mittlerweile ebenfalls in einem recht beklagenswerten Zustand ist. Da hilft es auch wenig, wenn die Teichrosen mit ihrem Blätterteppich einen Mantel der Liebe darüber zu decken versuchen. Die Uferzonen sind bereits in einem breiten Band verschlammt, so dass der Eisvogel hier allen andere als zufrieden stellende Bedingungen für seinen Fischfang antrifft. Dennoch versucht er einen Tauchstoß aus einem Schräganflug heraus. In dem zu flachen Wasser holt er sich aber nur einen schmutzigen Schnabel, den er sogleich an seinem Sitzast reinigt, bevor er sich auf die Suche nach einem besseren Nahrungsgrund macht. Auf den Fischteichen Fuest dagegen kein Wassermangel. Daher haben sich die Kanadagänse (9) wohl auch nach dorthin zurückgezogen. Ein Paar, beide Altvögel laufberingt, der Ganter zudem mit einem grünen Halsring, Aufschrift A und liegend LT, präsentiert stolz seine 3 Pulli. Die beiden anderen Paare sind kinderlos. Zudem auf der Strecke zwischen Mühlenstraße und den Fischteichen A 9, B 5, Fa 2, Gebirgsstelzen 2,1, K 2, Kl 5, Mg 4, R 1, Rk x, Rt x, Sto 5, Tr 1, Wacholderdrosseln 2 balzend, Z 1, Zi 5. - Sonne, 16°, > 7.00 Uhr -.

    1.05.2012, 22:58 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS, Kloster Oesede

    Seester Feld, ST – 30.04.12

    Die löwenzahnübersäten Wiesen in saftigem Grüngelb motivieren die Feldlerchen (10) immer wieder zu ihren eindrucksvollen, minutenlangen Singflügen in schwindelnde Höhen. Dagegen fallen die Singflüge der Dorngrasmücken (6) in Höhe und Dauer deutlich spärlicher aus. Häufiger singen sie von einer Sitzwarte im Strauchwerk. Ihr kurzes Lied wird häufig mit He da, Sie da, weg da, weg da umschrieben. Den Singflug, bei der die Vögel meist singend aus einer Baumkrone aufsteigen, beherrschen die Baumpieper (5), die dann mit ausgebreiteten Flügeln im Gleitflug wieder auf ihren Startplatz oder eine andere Sitzwarte zurückkehren und dabei ein deutliches sich verlangsamendes zia-zia-zia hören lassen. Die Wiesenpieper (4) starten vom Boden oder niedrigeren Gehölzen aus zu ihren Singflug, sozusagen einer Miniversion des Baumpiepersingfluges. Von einer Sitzwarte aus singen die Goldammern (3) ihr einschmeichelndes Liebeslied, das mit wie-wie-wie hab ich dich lieeeb ins deutsche übersetzt werden kann. Die auf dem Zug befindlichen Braunkehlchen (4) und Steinschmätzern (4) ziehen derweilen eine Verschnaufpause auf Weidezäunen abseits des Weges vor. Auf dem saftigen Grünland lassen es sich ein Kanada- und ein Nilganspaar schmecken. - Zudem im Gebiet: A 4, B 8, Ba 2, Bm 2, Bs 2, D x, E 2, F 4, Fe 3, Große Brachvögel 2, Gg 2, Gra 2 überfliegend, Gü 1, K 6, Kiebitze 3, Mg 4, Rk x, Rt x, Sd 1, Schwarzspecht rufend, Sto 2,2, Schwarzkehlchen 1,0, Zi 3. - Verhangene Sonne, 13°, 09.50 – 11.30 Uhr -.

    1.05.2012, 22:54 | Gespeichert unter: Beobachtungen, ST, Seester Feld

    Alfsee, OS – 29.04.12

    Heute Morgen auf dem nordwestlichen Deichabschnitt, etwa in Höhe der Biologischen Station, und auch binnenlands um die Ueffelner Aue vom Schlagen bis Schluchzen; das volle Programm. Mindestens 4 Nachtigallen geben eine Kostprobe ihres vielfältigen Gesangsrepertoires aus trillernden, flötenden, schmetternden/schlagenden, knarrenden und gedehnten Tönen. Stets von lauter Stimme, also keine Duckmäuser, ist dieser eher unscheinbare schichtbraune Deckungssänger dennoch nur mit viel Glück bei seinem Gesang im dichten Unterholz zu beobachten. Deutlich einfacher gestrickt der klappernde einstrophige Gesang der Klappergrasmücken (2), der der Reviermarkierung und dem Anwerben eines Weibchens dient. Sich ähnelnd der Gesang von Garten-und Mönchsgrasmücke (2), wobei letztere klare Flötentöne bevorzugt, die leicht nachzupfeifen sind, während die Gartengrasmücke (1) einen eher schwätzenden und weniger strukturierten Vortrag bevorzugt. Für ihre schrillen srieh-Rufe bekannt sind die Mauersegler, die in großer Zahl (30) über dem See jagen; mit dabei, wie häufig, etliche Rauchschwalben. Nahe des Nordwestufers 4 Schwarzhalstaucher bei der Nahrungssuche, was bedeutet, dass sie derart eifrig tauchen, dass sie selten einmal alle gleichzeitig über Wasser zu sehen sind. - Zudem A 5, B x, F 1, Fe 3, Gra 20, Grr 1, Hö BP + 3 vorjährige juv. + 6 weitere ad., Ht 6, Ko 10, Ku 1, Lö 1,1, Nig 3, Rei 50, Ro 1,0, Sto x. - Verhangene Sonne, 11°, > 09.00 Uhr -.

    1.05.2012, 22:47 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS, Alfsee

    Wallenhorst(3614,Q1) OS – 29.04.12

    In der Sandgrube Hörnschenknapp an der B 68 heute einen freudige Überraschung. Die Uferschwalben haben sich entgegen meiner Befürchtungen nicht unterkriegen lassen und neue Brutröhren auch an weniger exponierten Stellen an der recht zerklüfteten nordöstlichen Uferböschung gegraben. Gegen 07.45 Uhr sind bereits um die 10 Uferschwalben auf Insektenjagd. Zwischendurch werden auch immer wieder die Brutröhren angeflogen. Diese recht kleine Schwalbe erscheint bräunlicher als Rauch-(ca. 10) und Mehlschwalben, hat eine reinweiße Unterseite und Kehle sowie das für diese Spezies typische gräulichen Brustband. Demgegenüber verfügt die Mehlschwalbe über einen weißen, im Flug deutlich zu erkennenden Bürzel, die Rauchschwalbe über ein braunrotes Gesicht mit einem sich anschließenden blauschwarzen Brustband. Auf der Wasserfläche wenige Stockenten und eine Kanadagans, unter Wasser 2 Kormorane bei der Jagd. Eine 2. Kanadagans auf der kleinen Insel, ob nur ruhend oder bereits brütend?? An den Ufersäumen auf Nahrungssuche unterwegs 3 Flussregenpfeifer und 2 Waldwasserläufer. Im Strauchwerk um die Sandgrube schimpft die erste Dorngrasmücke und bringt ein Goldammer-Männchen seiner Angebeteten ein Ständchen. Zudem A 3, B 3, D 6, F 2, Mg 2, Fa 2, Mb 1, Rk x, Rt x, Z 2, Zi 2. - Verhangene Sonne, 10°, > 07.45 Uhr -.

    1.05.2012, 22:39 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS, Wallenhorst

    Os.-Gretesch – 28.04.12

    Revierkartierung Feuchtbiotop Gretesch: A 7, B 6, Ba 2, Bm 4, Br 7 (1BP), D 5, 2 auf Pferderücken Parasiten pickend, F 1, Fa 3,0, Flussregenpfeifer 2, Flussuferläufer 1, H >10, He 1, K 7, Kag 2,2, Ki 2, Kl 1, Kr 0,1, Mg 4, Nig 1,1, R 2, Rohrammern 2,1, Reiherenten 9,9 (!), Rk 10, Rs >10, Rt >20, S 5, Sd 1, Stieglitze 2, Stockenten 26 (9,7 + BP mit 8 Pulli), Tf rüttelnd, Tr 1,Z 2, Zi 3, Zwergtaucher trillernd. - Bedeckt, > 12°, 09.45 – 10.55 -.

    28.04.2012, 15:44 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS-Gretesch

    Wallenhorst(3614,Q1) OS – 27.04.12

    Revierkartierung Schleptruper Egge: A 8, B 40, Ba 2, Bm 5, Bs 2, Ei 4, Fitisse 5, G 1,0, Gf 2, He 1, Hr 1, K 17, Kl 3, Mönchsgrasmücken 11, R 13, Rk x, Rt x, Sd 1, Schwarzspecht 1 Flug- u. mehrere Standortrufe, Tm 7, Waldlaubsänger Erstgesang, Wf überfliegend, Z 5, Zi 8. Verhangene Sonne, 12°, 09.00 – 12.00 Uhr -.

    28.04.2012, 15:42 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS, Wallenhorst

    Os.-Rubbenbruch – 24.04.12

    Revierkartierung: A 7, B >10, Blg 1, Bm 3, Br x, Bs 1, E 3, F 1, Fa 2, Graugänse: BP mit 1 Pullus, BP mit 6 Pulli, Gü rufend, He 1, Haubentaucher 7, K 9, Kag/Gra-BP mit 1 Pullus (Hybride), Kag/Gra-Hybr. 1 ad., Kl 1, Mönchsgrasmücke 4, R 7, Rk x, Rs einzelne jagend, Rt x, Sd 1, Schwarzspecht rufend, Sto x, Sum 1, Teichralle BP am Nest, Z 6, Zi 8. - Sonnig, 11°, 10.05 – 11.00 Uhr -.

    .

    Anmerkung: Seit etlichen Jahren gehen in der Brutzeit ein Kanadaganter und eine Graugans hier eine Mischehe ein, die häufig nicht ohne Folgen geblieben ist, wie auch in diesem Jahr. So zeigt sich das Paar heute am Ufer des Sees mit einem erst wenige Tage alten Küken.

    26.04.2012, 19:31 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS-Rubbenbruch

    Os.-City – 23.04.12

    Die passionierten Uhu-Fans, die sich allabendlich im Innenhof des Kreuzganges einfinden, beginnen sich Sorgen zu machen. Nachdem der erste Junguhu bereits am Samstag, 14. April, im Innenhof gesichtet wurde, lässt der zweite, nach nunmehr 9 Tagen immer noch auf sich warten. Er lugt ab und an neugierig auf uns herab, wagt sich auch schon mal bis auf den vorderen Rand des Einfluglochs hervor, um dann aber doch wieder in der Höhle zu verschwinden; ein richtiger Stubenhocker will mir scheinen.

    Da tun sich zwangsläufig Fragen auf und bietet sich Raum für Spekulationen:

    >> Uhu-Küken verlassen im Alter von 4 – 5 Wochen den Brutplatz. Ist das erste Küken versehendlich und damit vorzeitig aus der Bruthöhle gefallen, so dass das zweite sich durchaus altersgerecht verhält.

    >> Der Junguhu wird bei der fraglos guten Verpflegung in der Bruthöhle sicher täglich schwerer. Könnte ihm das bei einem zu späten Sprung in die Tiefe zum Verhängnis werden, oder werden die inzwischen weiter entwickelten Schwingen ausreichen, die Geschwindigkeit seines Falls zu drosseln und die Wucht des Aufpralls auf dem Dach zu mindern.

    >> Denkbar jedoch auch, dass alles im grünen Bereich liegt. Uhu-Weibchen legen nämlich in der Regel 2 – 4 Eier, die im Abstand von 3 – 5 Tagen gelegt und ab dem ersten Ei bebrütet werden. Wenn Küken 1 aus dem 1. Ei und Küken 2 aus dem 4. Ei geschlüpft wäre, ließe sich bei großzügiger Auslegung eine Schlupfdifferenz von bis zu 15 Tagen errechnen. Da sie allerdings i. d. R. kürzer als der Lageabstand sein soll, müsste man die Spanne auf etwa 12 Tage reduzieren. Danach könnte man ihm also noch Zeit bis Donnerstag für seinen Jungfernsprung geben.

    Es bleibt also weiterhin spannend.

    24.04.2012, 22:25 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS-City

    Ochsenmoor, DH – 23.04.12

    Mit der Zunahme der Stauflächen und den neu angelegten Blänken haben sich wohl auch die Bedingungen für Meister Adebar deutlich verbessert. So haben inzwischen 3 Weißstorch-Paare ihr Brutgeschäft auf den Horsten am Schäferhof, in Hüde und nahe des Nari aufgenommen. Auf letzterem hat es im Vorjahr einen ersten erfolglosen Brutversuch gegeben; vielleicht klappt ja es im zweiten Anlauf. Dem Fischadler-Paar, das hier ebenfalls bereits mit der Brut begonnen hat. ist das Feuchtgrünland sicher eher Schnuppe. Ihm kommt dagegen der nahe Dümmer wegen der kurzen Wege zu seiner Speisekammer zugute. Auf den noch gut überstauten Flächen rund um den Ochsenmoorgraben II schippert gegen 14.00 Uhr majestätisch ein langhalsiger Schwarz- / Trauerschwan, ein Vogel aus der Familie der Entenvögel, dessen Verbreitungsgebiet Australien und Tasmanien sein soll. In Europa kommen nur verwilderte geflohene oder ausgesetzte Exemplare vor. Bis auf seine schneeweißen Schwungfedern (Arm- u. Handschwingen), die aber nur beim Flügelschlagen und im Flug zu sehen sind, ist es der einzige völlig schwarze Schwan mit einem leuchtend roten Schnabel, den ein weißes Band nahe der Schnabelspitze ziert. Auf einer kleinen Grasinsel dortselbst sind um die 20 Kampfläufer versammelt. Darunter etliche Männchen, mit auffälligen Federkragen in Weiß, Rot und Schwarz. Das enge Miteinander der Vögel auf der kleinen Erhebung führt natürlich dazu, dass gelegentlich 2 Männchen aufeinander losgehen. Das vermittelt eine vage Vorstellung von den beeindruckenden Balzspielen der Vögel auf eigens dafür gewählten Arenen; wenn es um die Mädels geht. Noch nie war mir eine Feldlerche so nahe. Sie sitzt auf dem Zaunpfahl am Westerbruchgraben, ich nähere mich im PKW auf dem Weg diesseits des Grabens. Ich halte, die Lerche bleibt sitzen, ich lasse das Seitefenster vorsichtig runter, auch jetzt bleibt sie sitzen und bringt mir dann sogar noch ein Ständchen, bevor sie ins Grünland abtaucht. Ich muss doch wohl ein echt Vertrauen erweckender Typ sein. Nicht unerwähnt bleiben darf das Blaukehlchen, das unvermittelt auf einem aus dem Schilffeld der Südbucht aufragenden Birkenstrauch auftaucht und eine Probe seines vielschichtigen Gesangs abgibt. So auch, weil erst kürzlich aus dem Winterquartier zurück, die ersten 6 Schafstelzen und das Rohrweihen-Männchen, das den Staffelstab von der Kornweihe übernommen hat, die bei uns vornehmlich im Winterhalbjahr zu beobachten ist. In der Saat- / Rabenkrähen-Kolonie, die geschätzte 200 Nester umfasst, herrscht wie immer in der Brutsaison reges Leben. Im Gebiet, in unterschiedlicher Zahl, zudem Ba, Be, Br, Brg, F, Fa, Gbv, Gf, Gra, Grr, He, Hö, Ht, K, Ki, Kn, Ku, Lö, Mb, Mg, Rk, Ro, Rs , Rt, Sd, Sn, Spe, Sto, Swk, Tr, Us, W, Z, Zi. - Bedeckt, 12°, > 14.00 Uhr -.

    24.04.2012, 20:31 | Gespeichert unter: Beobachtungen, DH, Ochsenmoor

    Hunteburg, OS – 23.04.12

    Auf dem Schlafbaum vor der Adler-Apotheke lediglich eine sich von ihren nächtlichen Streifzügen erholende Waldohreule. Das könnte daran liegen, dass sich verpaarte Vögel mit ihren Brutpartnern im Umfeld ihres Nistplatzes aufhalten.

    23.04.2012, 22:40 | Gespeichert unter: Beobachtungen, DH, Hunteburg

    Venner Moor, OS – 23.04.12

    Revierkartierung: A 3, B >10, Ba 5, Baumpieper 2, Be 2, Blaukehlchen 1, Bluthänflinge 9, F 15, Fa 2, Fl 2, Flussregenpfeifer 2, G 2,1, Gbv 3, Gf 3, Gra >10, Grr 1, Hö 1vorjähriger, Grünschenkel 3, K 4, Kampfläufer 1,4 Männchen mit weißem Kragen, Kag 2, Ki 7, Knäkenten 1,1, Ks rufend, Kuckuck 1 rufend, Lm ca. 30, Lö >10, Mönchsgrasmücke 2, Nig 1,1, R 2, Rk x, Ro 8, Row 1,0, Rs 9, Rt x, Schafstelze 1, Sto >20, Swk 0,1, W 9, Waldwasserläufer 2, Z 1, Zi 4, Zt balzendes Männchen. Wechselhaft, 8°, > 09.20 – 13.00 Uhr -.

    23.04.2012, 22:22 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS, Venner Moor

    Os.-City – 21.04.12

    Da der Kreuzgang gegen 19.00 Uhr bereits verschlossen ist, konzentriert sich die Beobachtung auf den Bruthöhlenbereich, der von der gegenüberliegenden Straße recht gut einzusehen ist. Mit zunehmender Dämmerung geben die beiden dort hausenden Uhus ihre Statistenrolle auf. Das Weibchen öffnet die Augen, schaut auch schon einmal interessiert nach draußen und nimmt dann einen kleinen Imbiss aus seinem Depot. Das weckt auch bei dem Pullus die Lebensgeister und seinen Appetit. Nachdem er sich gestärkt hat, zeigt er sich häufiger am Einflugloch, schaut aufmerksam umher, kommt bis auf den vorderen Rand des Rundlochs heraus. Will er etwa jetzt Springen?? - Leider nein, er geht wieder hinein, jedoch nicht ohne vorher der Kotfahne eine weitere Strähne anzufügen. - Es gilt also, weiter auf seinen Ausflug zu warten. Vielleicht präsentiert er sich ja morgen als Sonntagskind!?

    21.04.2012, 22:46 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS-City

    Wallenhorst(3614,Q 1), OS – 20.04.12

    Revierkartierung Venner Egge: A 7, B >30, Bm 7, Bs 4, Ei 2, Erlenzeisig 1, Fitisse 4, Gb 3, Gf 3, K 7, Kl 8, Mönchsgrasmücke 1,1 balzend, Mb 1 kreisend, R 9, Rk x, Rt x, Sommergoldhähnchen 1, Ssp rufend, Sum 2, Tannenmeisen 4, Z 6, Zi 12. - Sonnig, 11°, 10.30 – 12.20 Uhr -.

    21.04.2012, 21:12 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS, Wallenhorst

    Os.-City -19.04.12

    Das Uhu-Weibchen mit einem Pullus in der Nisthöhle, Der Terzel mit dem anderen Junguhu im Innenhof des Kreuzganges. Also sozusagen The same procedure as last days. Doch denkbar, dass sich das schon in der kommenden Nacht ändern könnte. Bedenkt man nämlich, dass die Eiablage des Uhu-Weibchens in einem etwa 3 - 5tägigen Abstand erfolgt, und meist ab dem ersten Ei gebrütet wird, könnte sich daraus ein entsprechender Schlupfabstand ableiten lassen. Da der Erstgeschlüpfte vor 5 Tagen den Brutplatz verlassen hat, was bei Uhu-Nestlingen nach ca. 4 Wochen geschieht, wäre es jetzt also für den zweiten an der Zeit, es sei denn, ersterer wäre aus Versehen vorzeitig aus der Brutröhre gefallen.

    19.04.2012, 23:29 | Gespeichert unter: Beobachtungen, OS-City

    Besuche seit März 2001:

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