Vogelbeobachtungen

  • Kategorien

  • Archive

  • Einzelne Vogelarten

  • Meta

  • Peenetal, MV – 14.-16.05.17

    NSG Neukalener Moorwiesen, auch als Große Rosin bekannt, liegt nordwestlich des Kummerower Sees in der Mecklenburgische Schweiz. Hier hat sich dauerhaft geflutetes Grünland zu einem Wasservogel-Reservat erster Güte gemausert. A 2, B >1, Ba 5, Bartmeisen >3, Bm 2, Braunkehlchen >2, Br x, D x, Dg >1, Drosselrohrsänger >2, echt unermüdliche und nicht zu überhörende Sänger, Eisvogel 1, F >1, Fa 7, Fe >2, Fl >1, Fischadler 2, einer der Vögel tief geduckt in der Nistmulde des Horstes auf einem Leitungsmast, Flussseeschwalben 2, vergesellschaftet mit Tss u. Wbs bei der Insektenjagd über den ausgedehnten Wasserflächen, G >1, Gf >4, Gg >1, Grauammer 1, Graugänse ~30, es zieht die Familien immer wieder auf den warmen Asphalt der FahrbahnGrr 2, Grauschnäpper 1, H x, Haubenlerchen 2, Hä >3, Hö ~80, Ht 2, K x, Ki >1, Kormorane, Brutkolonie mit an die 150 Horsten, von denen weit mehr als die Hälfte bereits besetzt zu sein scheinen, Kolkrabe >1, Kr x, Kraniche 4, Ku >1, Lm x, Lö >3, Mg >1, Nachtigall >1, im Wettstreit mit dem verwandten Sprosser, Nebelkrähen >2, Pirol 1, R >1, Rei 6, Ro >1, Rohrschwirl 1, Rohrweihe 0,1, Rothalstaucher >15, Rohrdommel >2, dieser äußerst heimliche Reiher überzeugt durch seine durchdringende Rufe, einem Nebelhorn nachempfundenRotmilan 2, Rs >50, Rt x, S x, Sd >1, Seeadler 2, Sim 2, Silberreiher 6, Schilfrohrsänger >2, Sn >10, Schwarzhalstaucher >50, Swk >1, Sprosser 1 , Gesang der Nachtigall sehr ähnlich, jedoch mit schnarrenden, rohrsängerähnlichen Motiven und ohne den typischen Nachtigallenschluchser, St >2, Sti 3, Ta >10, Teichrohrsänger >1, Tr >3, Trauerseeschwalben x, Wasserrallen >2, Weißbartseeschwalben >2, Z 2, Zi 3, Zwergmöwen ~10. Durch Abwesenheit glänzen in diesem Jahr leider die Weißflügelseeschwalben, eine echt schmucke Spezies.                                                                           

    22.06.2017, 00:32 | Kategorie: Beobachtungen,_D: MV, sonstige | Schlagworte: |

    Elbtalauen 09.-12.05.16

    Deichrückverlegung Lenzen: U. a. Austernfischer 1, Braunkehlchen 15, Drosselrohrsänger 2, Fischadler 1,1, Fl x, Gbv 3, Gelbspötter 2, Goldammern 6, Grauammern 2, Hö ~50, Kraniche ~30, Kolkraben 7, Familienausflug, Ku >1, Nachtigallen 4, Nk 2, Neuntöter 2,1, Ortolan 1, Pirole 2, Rotmilane 3, Raubwürger 1, Schwarzstorch 1, Seeadler >1, Sir 5, Sti 4, Swk 2,0, Trauerschnäpper 1, Turteltaube 1, Wachtel 2.

    Gummern: U. a. Beutelmeise 1, Bwl 1, Blg 1, Drosselrohrsänger 2, G 1, Gra ~300, Hö >30, Kag 2, Kampfläufer 0,2, Knäkente 1,0, Kolkrabe 1, Pirole 4, Pfe 1,1, Ros 1, Schwarzspechte 4, Männchen und Weibchen füttern gemeinsam den schon recht großen Nachwuchs in der Btutröhre, Seeadler 1 ad, Silberreiher 3, Sn 5,1, Uferschnepfe 1.

    Lenzen/Löcknitz: U. a. Ba 2, Braunkehlchen 1, Eisvogel 1, Girlitz 1, Dgm 1, Feldlerchen x, G 2, Hr 1, Ht 1,1, BP, Klappergrasmücke 1, Ku 1,Nachtigall >1, Pirole 2, Schafstelzen 3, Sti 1, Swk 1,0, Wachtelkönig 1, präsentiert sich als unermüdliche Sänger mit rauer Stimme, Wasserralle 1, Weißstörche 1,1, angestammtes Brutpaar auf dem Horst am Schlossaufgang.

    Pevestorfer Wiesen: U. a. Kraniche 2, leider ohne Nachwuchs unterwegs, Klappergrasmücke 1, Ku 1, Nachtigall 1, Pirol 1, Rotmilane 2, Trauerschnäpper 1. Leider hat sich uns die hier festgestellte Sperbergrasmücke nicht gezeigt; vielleicht dem recht windigen Wetter geschuldet.

    Rambower Moor: U. a. Baumpieper 1, G 2, Grauammer 1, Grr 8, Heidelerche 1, Hö 7, Kraniche 21, darunter ein Brutpaar, das mit seinem Nachwuchs, 2 Pulli, unterwegs ist, Neuntöter 1,0, Pirol 1, Rohrweihe 0,1, Rotmilan 1, Schilfrohrsänger 1, Teichrohrsänger 1, Waldlaubsänger 2, Wasserralle 1.

    Taube Elbe: U. a. Drosselrohdsänger 1, Hö 16, Kra 1, Rufe, Rohrammer 2, Rohrweihen 1,2, Schilfrohrsänger 1, Weisstörche 11. Auch hier lässt uns die avisierte Sperbergrasmücke abblitzen.

    30.05.2016, 23:02 | Kategorie: Beobachtungen,_D: MV, sonstige | Schlagworte: , |

    Großer Rosin, MV – 08./09.05 16

    U. a. Bartmeisen 4, Braunkehlchen 2, Drosselrohrsänger 2, Fe 1, Fischadler, 1,1, Ful 1, Flussseeschwalben 2, G 2, Hr 1,1, Kraniche 24, Ko ~130, Brutkolonie, Nebelkrähen 2, Pirol 1, Rohrdommel >2, Rohrweihen 1,1, Rohrschwirl 2, Schwarzhalstaucher ~20, Sir 7, Sprosser 1, Teichrohrsänger 1, Trauerseeschwalben ~50, Wasserrallen 1.  -  Sonnig, 08. = > 15:00 / 09. = > 06:30 Uhr  -.

    30.05.2016, 22:52 | Kategorie: Beobachtungen,_D: MV, sonstige | Schlagworte: |

    Peenetal, MV – 10./11.05.15

    Polder Große Rosin, immer wieder eine Reise wert: A 2, B >1, Ba 2, Bartmeisen 5, Bm 2, Br x, D x, Drosselrohrsänger >2, echt unermüdliche und nicht zu überhörende Sänger, Eisvogel 1, beim Beobachtungsturm nahe der Aalbude unterwegs, F >1, Fe >2, Feldschwirl 1, Fl x, Fischadler 2, einer der Vögel tief geduckt in der Nistmulde des Horstes auf einem Leitungsmast, Flussseeschwalben 2, vergesellschaftet mit Tss, Wbs und Wfs bei der Insektenjagd, G >1, Gf >4, Gg >1, Graugänse >24, davon 8 ad und 16 Pulli, die es immer wieder auf die Fahrbahn zieht,  Grr 2, H x, Hä >3, Hö 5, K x, Ki >1, Kormorane, Brutkolonie mit mehr als 100 Horsten, von denen mehr als die Hälfte bereits besetzt zu sein scheinen, Kraniche 86, Lm x, Mg >1,  Nachtigall >1, im Wettstreit mit dem verwandten Spr, Nk >2, Pirol 1, R >1, Ro >1, Rothalstaucher >20, Rohrdommel >1, dieser äußerst heimliche Reiher überzeugt durch seine durchdringende Rufe, einem Nebelhorn nachempfunden,  Rotmilan 1, Row 1, Rs >50, Rt x, S x, Seeadler 1, Sim 2, Silberreiher 10, Schellenten 3 (2,1), darunter ein eifrig balzendes PärchenSchilfrohrsänger 1, Sn >10, Schwarzhalstaucher >100, Swk >1, Sprosser 1 (?), Gesang dem der Nachtigall sehr ähnlich, jedoch mit schnarrenden, rohrsängerähnlichen Motiven und ohne den Nachtigallenschluchser, St 2, Sti 3, Ta 5, Teichrohrsänger >1, Tr 3, Trauerseeschwalben >80, Wachtel 1, wie üblich aus sicherer Deckung rufend, Weißbartseeschwalben >2, Weißflügelseeschwalben >10.

    20.05.2015, 22:02 | Kategorie: Beobachtungen,_D: MV, sonstige | Schlagworte: |

    Lenzener Elbtalaue, MV – 12./ 13.05.14

    Ein Naturschutzgroßprojekt mit Deichrückverlegung im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe: Die lange Trockenperiode hat nicht nur dem ausgedehnten Feuchtgrünland und seinen gefiederten Bewohnern arg mitgespielt sondern auch viele Flächen außendeichs trockenfallen lassen. So sind dort die Limikolen, wie Bekassine , Tüpfelsumpfhuhn, .. abgezogen. Zudem muss man auf den allabendlichen Gesang der Rotbauchunken verzichten: Ba 3, Brg 2, Braunkehlchen 7, Weidezäune zierend, Drosselrohrsänger 2, lautstarke und ausdauernde Sänger auf schwankenden Sitzwarten, Fe 2, Feldlerchen >20, G 3, Gf 4, Gra >300, in gebührendem Abstand streicht ein Rotfuchs durchs hohe Gras, Grr 4, Fischadler 1 mit Beute überfliegend, Hö 2, Kraniche 48, in 3 unterschiedlich großen Trupps bei der Nahrungssuche im Grünland, Ku >1, Mg 1, Nachtigallen 3, Nk 5, Ortolan 1, zwischen Straßenbäumen und Ackerflächen pendelnd. Es ist eine bei uns nur ausnahmsweise anzutreffende mittelgroße und schlanke Ammer mit gesanglich regionalen Dialekten. Kopf und Brustband olivgrün bis grüngrau getönt, mit deutlichem gelben Bartstreif und Augenring. Brust und Flanken orangebraun, Pirol 1, Rk x, Ro 2, Rotmilan 1, Rs x, S x, Seeadler 2 immatur, Schafstelzen 7, Sti 2, Sto x, Schwarzkehlchen 2 (1,1), Tf 1, W 5, Weißstörche 2.

    19.05.2014, 22:45 | Kategorie: Beobachtungen,_D: MV, sonstige | Schlagworte: |

    Burg Lenzen, MV – 12.05.14

    A 2, B 5, Bm 1, Br 6, D 3, Dg 1, Drosselrohrsänger 1, E 1, Eisvogel 1, harrt in Ufergehölzen der Löcknitz auf vorbeischwimmende Beute, F 1, Fl >1, Feldschwirl 1, seine recht dünne Stimme wird von dem böigen Wind nahezu verschluckt, Gf 4, Gartengrasmücke 1, Grr 3, H 2, Hä 2 (1,1), Hö 2, Hausrotschwanz 1 singendes Männchen, Haubentaucher 2, Brutpaar auf der Löcknitz, K 3, Kranich 1, im Grünland nahe der Burg unterwegs, Kolkrabe 1 überfliegend, Ku >2 (1,1), Mg 4, Nk 3, Rotmilan 1, Rs 4, Rk 2, Rt x, S x, Sti 2, Sto 6 (5,1), Wd 2, Weisstörche 2, auf ihrem Stammplatz auf dem Burggelände brütend, Zi 3. Schmerzlich ermisst werden heute hier Nachtigallen und Pirole, die üblicherweise zur Belegschaft der Burg gehören. -  Bedeckt, 06.30 Uhr  -.

    19.05.2014, 22:41 | Kategorie: Beobachtungen,_D: MV, sonstige | Schlagworte: , |

    Große Rosin, MV – 11.05.14

    Mit ca. 840 Hektar zählt der Niedermoorpolder “Große Rosin” zu den größten Wiedervernässungsprojekten in Mecklenburg-Vorpommern. Im Peenetal nördlich des Kummerower Sees wurde das Grabennetz so umgebaut, dass das jährliche Hochwasser nicht ungehindert zurück in die Peene fließen kann sondern in die eingedeichte Polderfläche umgeleitet wird, deren Deiche zu diesem Zweck auf ca. 40 cm zurückgebaut wurden. Von hier kann das Wasser sodann nur ganz langsam wieder abfließen. So ist ein einzigartiger Lebensraum nicht nur für Wasservögel entstanden: Ba 3, Br x, Drs >2, F 2, Fischadler 2, während einer auf einem Strommast seinem Brutgeschäft nachgeht, ist der andere soeben bei der Jagd erfolgreich, Flussuferläufer 1, Gb 2, Gra x, Grr 2, Hö x, K 2, Kn 4 (2,2), Lö 2 (1,1), Lm x, Mehlschwalbe >1, vergesellschaftet mit Rauchschwalben, Mg x, N 1, Nebelkrähen 2, die gräuliche Nebelfärbung der zweifarbigen Verwandten unserer Rabenkrähe fällt bei den Vögeln dieser Region recht dunkel aus und ist bei einem flüchtigen Blick leicht zu übersehen, Pfe 2 (1,1) Rothalstaucher > 20, einzelne Exemplare sind noch am Brüten, Rohrdommel >1, das dezente Blöken der Moorkuh dem Wetter angepasst,  Rohrweihe 1, jagendes Weibchen, Rs x, Schwarzhalstaucher >100, diese kleinen Taucher mit ihren kessen goldgelben Federbüscheln an den Kopfseiten haben ihr Brutgeschäft ganz offenbar komplett beendet, daher ihr zahlreiches Auftreten, Seeadler 1, seine Majestät überfliegt das Areal, Sir 1, Sn >10, Sti 2, Sto x, Teichrohrsänger 2, Ta >10, Z 1. Wohl wetterbedingt zeigen sich heute Fluss-, Trauer-, Weißbart- und Weißflügelseeschwalben leider nicht.  -  Fisselregen, stürmisch, wenig einladend, > 14.00 Uhr  -.

    19.05.2014, 20:33 | Kategorie: Beobachtungen,_D: MV, sonstige | Schlagworte: |

    Elbtalauen, BB / NI – 13. – 20.05.13

    Ausgangspunkt unserer Exkursionen in verschiedene Gebiete des

     

    Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-Brandenburg

    Lenzener Elbtalaue (Naturschutzgroßprojekt mit Deichrückverlegung)

    Aland-Niederung im Gebiet um Gummern

    Rambower Moor / See (Durchströmungsmoor, Lebensraum für bedrohte Tiere- u. Pflanzen)

    Rudower See (Bedeutung als Brut- und Rastgebiet von Vögeln)

     

    Biosphärenreservats Niedersächsische Elbtalaue

    Pevestorfer Wiesen (durch Qualmwasser zeitweilig überflutetes Grünland hinterm Deichen)

    Elbholz (Naturnah erhaltene Auwälder und  Rückzugsgebiet für seltene Tiere u.Pflanzen)

    Taube Elbe (Altarm der Elbe)

    Nemitzer Heide (Zwergstrauchheide mit offenen Dühnen und Magergrasflächen)

     

    war wieder die Stadt Lenzen, wo man im Burghotel seine Gäste fürstlich und voll biologisch zu verwöhnen weiß.

    *

    Eine abwechslungsreich strukturierte, urtümliche Landschaft, die nicht nur der Vogelwelt beste Lebensbedingungen zu bieten scheint, wie das abendliche Konzert der Rotbauchunken eindrucksvoll bestätigt, sondern die auch die Besucher sogleich in ihren Bann zieht. Mit dazu bei tragen sicher die unzähligen Feldlerchen, die sangesfreudigen Nachtigallen, die lautstarken Drosselrohrsänger, die über das Feuchtgrünland majestätisch schreitenden Kraniche und nicht zuletzt die mächtigen Seeadler und die eleganten Milane, denen die Lufthoheit gehört.

     

    Die Beobachtungen unserer 28äugige Gruppe in alphabetischer Reihenfolge:

    Alpenstrandläufer, Amseln, Bachstelzen, Baumfalken, Baumpieper, Bekassinen, Beutelmeisen, ein Paar bereits am Brüten, ein weiteres Männchen noch beim Bau des Beutels, Blässgänse, Blässhühner, Blaumeisen, Bluthänflinge, Brandgänse, Braunkehlchen, Bruchwasserläufer, Buchfinken, Buntspechte, Dohlen, Dorngrasmücken, Drosselrohrsänger, die mit ihrem ausdauernden rauen ´karre karre kriet kriet´ die anderen Rohrsänger übertönen, Eichelhäher, Eisvogel, Elstern, Fasane, Feldlerchen, die mit minutenlangen Singflügen, Balzflügen im ausgedehnten Grünland und genießerischen Sandbädern begeistern, Feldschwirle, Feldsperlinge, Fischadler, Fitisse, Flussregenpfeifer, Flussuferläufer, Gartenbaumläufer, Gartengrasmücken, Gartenrotschwänze, Gelbspötter, Girlitze, Goldammern, Goldregenpfeifer, Grauammern, Graugänse, Graureiher, Grauschnäpper, Grünfinken, Grünschenkel, Grünspechte, Haubentaucher, Hausrotschwänze, Haussperlinge, Heidelerchen, Höckerschwäne, Hohltauben, Kampfläufer, Kernbeißer, Kiebitze, Klappergrasmücken, Kleiber, Knäkenten, Kohlmeisen, Kolkraben, von denen sich 2 an Aas gütlich tun während 2 andere im Grünland ungeniert schnäbeln, Kormorane, Kraniche, Kuckucke, Lachmöwen, Löffelenten, Mauersegler, Mäusebussarde, Mehrschwalben, Misteldrosseln, Mönchsgrasmücken, Nachtigallen, Nebelkrähen, Neuntöter, Ortolane, Pirole, Rabenkrähen Rauchschwalben, Ringeltauben, Rohrammern, Rohrschwirle, Rohrweihen, Rotkehlchen, Rotmilane, Rotschenkel, Saatgans, Schafstelzen, Schilfrohrsänger, Schnatterenten, Schreiadler, Schwanzmeisen, Schwarzkehlchen, Schwarzmilane, Schwarzspechte, Schwarzstörche, Seeadler, Silberreiher, Singdrosseln, Singschwan, Sommergoldhähnchen, Stare, Steinschmätzer, Stieglitze, Stockenten, Sumpfmeise, Sumpfrohrsänger, Teichrohrsänger, Trauerschnäpper, Trauerseeschwalben, Tüpfelsumpfhühner, lassen mit einbrechender Dunkelheit Ihren ausgesprochen kurzen Balzgesang, ein knappes und peitschendes ´huitt´ hören, Türkentauben Turmfalken, Uferschwalben, Wacholderdrosseln, Wachteln, einzige ziehende, in Afrika überwinternde Hühnervögel, die recht verborgen leben und sich nur durch ihr ´pick-perwick´ (Reviergesang) verraten, Waldbaumläufer, Waldlaubsänger, Wasserrallen, wie meistens unsichtbar, verraten sie sich aber durch ihre quiekende Rufe, Weißstörche, Wendehals, sicher die Ausnahmeerscheinung, die leider nur einigen vergönnt war, Wiesenpieper, Zaunkönige, Zilpzalpe.

     

    22.05.2013, 00:02 | Kategorie: Beobachtungen,Elbtalauen,_D: MV, sonstige | Schlagworte: |

    Elbtalauen, BB / NI – 13. – 20.05 12

    Die Stadt Lenzen ist Ausgangspunkt unserer Exkursionen in verschiedene Gebiete des

    Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-Brandenburg

    Naturschutzgroßprojekt Lenzener Elbtalaue (ein Deichrückverlagerungsprojekt)

    Garbe-Aland-Niederung (charakteristische Biotoptypen der Aue)

    Rambower Moor / See (Durchströmungsmoor, Lebensraum für bedrohte Tiere)

    Rudower See (Bedeutung als Brut- und Rastgebiet von Vögeln)

    Biosphärenreservats Niedersächsische Elbtalaue

    Pevestorfer Wiesen (durch Qualmwasser zeitweilig überflutetes Grünland hinterm Deichen)

    Elbholz (Naturnah erhaltene Auwälder und Rückzugsgebiet für seltene Tiere u.Pflanzen)

    Aue Damnatz (Artenreichtum und großes Aufkommen an Zugvögeln)

    Taube Elbe (Altarm der Elbe)

    Seegeniederung (Seeadlerprojekt)

    Nemitzer Heide (Zwergstrauchheide mit offenen Dühnen und Magergrasflächen)

    und beschert uns die folgenden Beobachtungen:

    Lappentaucher Zwergtaucher, Haubentaucher – Kormorane Kormorane – Schreitvögel Rohrdommeln, Graureiher, Silberreiher, Weißstörche , Schwarzstörche – Entenvögel Höckerschwäne, Graugänse, Saatgänse, Blässgänse, Kanadagänse, Brandgänse, Nilgänse, Stockenten, Pfeifenten, Schnatterenten, Knäkenten, Löffelenten, Reiherenten – GreifvögelFischadler, Seeadler, Mäusebussarde, Schwarzmilane, Rotmilane, Rohrweihen, Turmfalken, Baumfalken – Hühnervögel Fasane, Rebhühner, Wachteln – Kranichvögel Blässrallen, Teichrallen, Wasserrallen, Kraniche – Limikolen u. Möwen Austernfischer, Kiebitze, Flussregenpfeifer, Große Brachvögel, Bekassinen, Grünschenkel, Waldwasserläufer, Bruchwasserläufer, Flussuferläufer, Lachmöwen, Trauerseeschwalben, Weißflügelseeschwalben – Tauben Hohltauben, Ringeltauben, Türkentauben – KuckucksvögelKuchucke – Segler Mauersegler – Spechte Schwarzspechte, Grünspechte, Buntspechte – Sperlingsvögel Feldlerchen, Heidelerchen, Mehrschwalben, Rauchschwalben, Uferschwalben, Bachstelzen, Schafstelzen, Baumpieper, Wiesenpieper, Zaunkönige, Heckenbraunellen, Rotkehlchen, Nachtigallen, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen, Steinschmätzer, Hausrotschwänze, Gartenrotschwänze, Amseln, Singdrosseln, Wacholderdrosseln, Misteldrossel, Feldschwirle, Rohrschwirle, Schilfrohrsänger, Sumpfrohrsänger, Teichrohrsänger, Drosselrohrsänger, Gelbspötter, Mönchsgrasmücken, Gartengrasmücken, Dorngrasmücken, Klappergrasmücken, Zilpzalpe, Fitisse, Waldlaubsänger, Sommergoldhähnchen, Grauschnäpper, Trauerschnäpper, Zwergschnäpper, Schwanzmeisen, Beutelmeisen, Blaumeisen, Kohlmeisen, Tannenmeisen, Kleiber, Gartenbaumläufer, Waldbaumläufer, Pirole, Neuntöter, Eichelhäher, Elstern, Dohlen, Rabenkrähen, Nebelkrähen, Kolkraben, Stare, Haussperlinge, Feldsperlinge, Buchfinken, Girlitze, Grünfinken, Stieglitze, Bluthänflinge, Goldammern, Rohrammern, Grauammern und Ortolane.

    21.05.2012, 21:35 | Kategorie: Beobachtungen,Elbtalauen,_D: MV, sonstige | Schlagworte: |

    Kummerower See, MV – 06.06.10

    Wenn schon 2 Tage durch Dauerregen verloren gehen, muss halt der Rückreisetag als vollwertiger Urlaubstag herhalten. Wir machen also einen Abstecher in die Mecklenburgische Schweiz, unser Ziel der Kummerower See, zwischen Malchin, Dargun und Demmin gelegen. Der See wird von der Peene durchflossen, die bei Neukalden in den See mündet und bei Aalbude, Ortsteil Dargun, wieder austritt. Wasserstandsschwankungen von Peene, Oder, Stettiner Haff und Pommerscher Buchtbeeinflussen den Wasserspiegel des Sees. Nordwestlich des Sees befindet sich das Naturschutzgebiet Neukaldener Moorwiesen mit dem Polder Große Rosin. Im Zuge von Renaturierungsmaßnahmen dieser Hochmoorfläche wurden die Deiche stellenweise auf eine Höhe von 40 cm zurückgebaut, so dass das Hochwasser der Peene ungehindert ein- aber nur langsam wieder abfließen kann. Seit 2007 sei der Polder vollständig überflutet. Erschlossen wird das Gebiet durch den ca. 3 km langen Kützerhofer Damm, der Aalbude mit der Ortschaft Kützerhof verbindet. Nicht zuletzt wegen der beschränkten Belastbarkeit des Dammes infolge des moorigen Untergrundes, ist er für den Kraftfahrzeugverkehr generell gesperrt. Bei herrlichem Wetter wie heute, ist die Strecke aber per pedes gut zu bewältigen. Zudem kann man die einzigartige Stimmung so viel besser auf sich wirken lassen. Einzigartig auch, weil die Wasser- u. Schilfflächen beidseits bis unmittelbar an den Weg reichen, so dass man sich mittenmang fühlt. Zum Start die Rufe der Rohrdommeln (3), die aus nächster Nähe abgegeben einem durch Mark und Bein gehen und noch lange im Ohr nachhallen. Sie werden von den nie endenden schrillen Schreie der Lachmöwen, die hier eine kleine Brutkolonie haben. In ihrem Schutz brütet auch ein Flussseeschwalben-Paar. Für die tiefen Töne zeichnen Laub-u. Moorfrösche und die ein und andere Rotbauchunke verantwortlich, während die mittleren Lagen von Teich- u. Sumpfrohrsänger sowie den bekanntlich schlecht singenden Rohrammern besetzt sind. Während die unzähligen Blässrallen bereits mit ihrem Nachwuchs umherschippern, sitzen die vielen Rothalstaucher noch auf ihren Gelegen. Zwei der deutlich kleineren Schwarzhalstaucher, mit ihren neckischen goldgelben Ohrbüscheln hinter den roten Augen, zeigen sich lediglich auf deiner Wasserfläche nahe Aalbude. Unter den verschiedenen Entenvögeln auch die eher seltenen Knäkenten, die als Zugvögel den Winter in Afrika verbringen. Die Erpel ziert ein breiter, geschwungener Überaugenstreif, der im Nackenbereich spitz ausläuft. Unter die Trauerseeschwalben – Kopf und Körper schwarz, das übrige Gefieder in unterschiedlichen Grautönen, die je nach Lichteinfall heller oder dunkler erscheinen -, die in größerer Zahl über dem Flachwasser auf Insektenjagd sind, mischen sich auch einige der überwiegend grauen Weißbartseeschwalben, die an Küstenseeschwalben erinnern mögen, aber durch die Kopfzeichnung mit den schneeweißen Wangen leicht zu identifizieren sind. Zwischenzeitlich erscheinen 2 Fischadler, die längere Zeit über dem Gelände kreisen, denen aber heute Morgen kein Fang gelingen will; jedenfalls in dem vom Damm aus zu überblickenden Gebiet nicht. Zudem Ba, Gra, Grr, Hö, Kr, Lö, Mb, Nk, Rei, Row, Rs, Sim, Sn, Sto und Wb.-Sonnenschein, 18°, 09.30 – 11.30 Uhr-.

    .

    Motiviert durch den herrlichen Morgenspaziergang und animiert durch zwei Pommeranzen, genehmigen wir uns dann einen köstlichen Mittagsimbiss in der Arche Noah in Salem; mit Blick auf den Kummerower See versteht sich. Zum Abschluss gibt es dann noch ein wenig Nostalgie in Uns lütt Museum in Dargun, deren vielfältige und liebevoll präsentierte Exponate die Erinnerung an gute und weniger gute Zeiten aufleben lässt.

    8.06.2010, 21:04 | Kategorie: Beobachtungen,_D: MV, sonstige | Schlagworte: |

    Usedom, MV – 24.05.-06.06.10

    Mit uns waren in dieser Zeit gut 80 gefiederte Spezies auf der Insel, die wie wir, dem Binnenland mit seinen diversen Seen und einer großflächig in leuchtendes Gelb gehüllten hügeligen Natur den Vorzug vor der Ostseeküste mit ihren kilometerlangen Sandstränden gaben. Dass sich die Vogelwelt der Insel von der der nahen Uckermark kaum unterscheidet, verwundert sicher nicht. So verstehen sich auch hier die mächtigen, bis zu gut 6 kg (!) schweren Seeadler, bei denen die Weibchen die gewichtigeren sind, mit ihren breiten, brettartigen Flügels, die eine Spannweite von um die 2,50 m umfassen können, eindrucksvoll ins Bild zu setzen. Wenn sie majestätisch am Himmel aufziehen und kreisen, versteht man, dass sie auch als Könige der Lüfte bezeichnet werden. Rotmilane, auchGabelweihen genannt, und Schwarzmilane sind hier ebenfalls täglich zu beobachten. Den Part der bei uns allgegenwärtigen Rabenkrähen haben hier, wie übrigens auch in der Uckermark, die Nebelkrähen übernommen. Sie gehören zu den sog. Aaskrähen. Die Verbreitungsgrenze beider Unterarten bildet die Elbe. Sie gehören zur großen Familie der Rabenvögel, deren größter europäischer Vertreter, der Kolkrabe, ab und an sein tiefes und rollendes kroak kroak kroak hören lässt.-Zahlreich dank der ausgedehnten Schilfflächen um die diversen Binnengewässer, vom Tümpel bis zum Achterwasser, die Rohrsänger, angeführt von den nicht zu überhörenden Drosselrohrsängern mit ihrem karre-karre-karre krie-krie-krie. Sie tragen ihren Gesang meist von hoch oben auf einem Halm vor, sind also sehr gut zu beobachten. Einige Phonstärken niedriger die Teichrohrsänger, die in keiner Schilffläche fehlen. Sie beginnen im unteren Schilfvegetation und steigen singend die Halme empor, tauchen dann unvermittelt wieder hinab, um das Prozedere schon bald wieder von neuem zu beginnen. Typisch für die Schilfrohrsänger, die in ihren Gesang Imitationen anderer Vogelarten aufnehmen, ist ein kurzer Singflug über dem Schilf beim Wechsel der Sitzwarten. Die Sumpfrohrsänger bevorzugen Hochstaudenvegetation mit Brennnesselstauden und Wiesenkerbel an Gräben und Uferzonen. Seltener als die anderen 3 Rohrsänger, ist ihr Gesang ein Mix aus Elementen diverser Vogelgesänge, in flottem Tempo und variantenreich vorgetragen. Er ist schon ein rechter Spötter, der nur vom Gelbspötter übertroffen werden kann. Highlight jedoch der Karmingimpel, den ich zuletzt in 2007 beobachtet hatte. Sein mir wohlbekanntes wüdje-wüdje- wüj vernehme ich im Süden der Insel bei einem Spaziergang am Stettiner Haff bei der Ortschaft Gummlin. Sein Lied ist leicht zu pfeifen und bewirkt stets, dass sich der Vogel zeigt um seinem vermeintlichen Konkurrenten Paroli zu bieten. Ähnlich berührt hat mich das melancholische Trällern der Heidelerchen in der Mellenthiner Heide und im Lieper Winkel. Sie tragen ihren Gesang von Sitzwarten aus vor, vorzugsweise in hohen Kiefern, praktizieren aber wie die Feldlerchen den Singflug in großer Höhe. Wenn es das Wetter einmal erforderte, hat die graue Maus in Gestalt der Grauammer motivierend eingegriffen.

    .

    Nachfolgend alle Spezies in alphabetischere Reihenfolge: A, Au, B, Ba, Bm, Br, Bra, Bs, D, Dg, Drs, E, Ei, F, Fe, Fl, Fs, Fss, G, Ga, Gb, Gf, Gg, Gi, Gp, Gr, Gra, Grr, Gü, H, Hä, Hl, Hö, Hot, Hr, K, Kar, Kch, Ki, Kl, Ko, Kra, Ku, Lm, M, Mb, Mg, Mm, Ms, N, Nk, Nt, P, R, Rm, Ro, Row, Rs, Rsc, Rt, S, Sea, Sd, Sim, Sl, Swm, Sn, Spro, Sr, Ssp, St, Sti, Sto, Stm, Su, T, Tf, Wr, Ws, Z, Zi.

    23.05.2010, 15:43 | Kategorie: Beobachtungen,_D: MV, sonstige | Schlagworte: |

    Besuche seit März 2001:

    Besucherzhler code