Vogelbeobachtungen

  • Kategorien

  • Archive

  • Einzelne Vogelarten

  • Meta

  • Stemwede-Levern, MI – 16.06.18

    Erstmals hier am 06.06.beobachtet und danach durchgängig bis heute, in dem ihm gemäßen Habitat (offene Kultur-/Agrarlandschaft mit eingestreuten Gehölzen) in der Gemarkung Stemwede, ein Gleitaar. Mit strahlend weißem Gefieder, kontrastiert mit hellgrauen Schwingen, schwarzer Schulterpartie, weißem Kopf und maskenartiger schwarzer Augeneinfassung ist dieser kleine, turmfalkengroße Greif aus der Familie der Habichtartigen ein echter Blickfang. Beide Geschlechter sind gleich gefärbt und daher nur aufgrund ihres Größenunterschiedes zu unterscheiden.

    Beheimatet in Südeuropa, auf der Iberischen Halbinsel und in Nordafrika könnte man ihn bei uns durchaus als Irrgast bezeichnen. Allerdings auch nicht ausgeschlossen, wenn er so eine Art Vorbote einer sich nach Norden orientierenden Spezies wäre.

    Der Gleitaar sitzt vorzugsweise auf den Drähten der Überlandleitung, wechselt gelegentlich aber auch für kurze Zeit auf belaubte Gehölze und trockengefallenes Geäst, dabei meist hellwach das Terrain unter sich absuchend. Sein Nahrungsspektrum: Kleinvögel, Mäuse, Reptilien und Insekten, die er von hohen Ansitzen oder aus dem Rüttelflug erbeutet.

    Zudem A, Dorngrasmücken, G, Gg, H, Rohrweihen 1,1, die hier in einem Getreideacker offenbar ihre Brut haben, Rt, Tf, ,Weißstörche 4, BP + 2 diesjährige, 1. KJ,  Zilpzalp, noch recht sangesfreudig.  –   Sonnig, 08:00 -10:00 Uhr  -.

    20.07.2018, 18:33 | Kategorie: _D: NRW, sonstige,Beobachtungen | Schlagworte: |

    Besuche seit März 2001:

    Besucherzhler code