Vogelbeobachtungen

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  • Ochsenmoor, DH – 11.09.17

    Unverhofft kommt oft!! Auf der Heimreise von Cux gegen 12:00 Uhr einen flüchtigen Blick ins Ochsenmoor riskiert, von der Haßlinger Straße aus. Im Grünland des zu der Zeit nahezu vogelfreien Polder II ein in der recht hohen Vegetation nicht in Gänze zu erfassender Vogel, den man für eine Stockenten-Mutation halten könnte. Wie sich später, auch anhand von Belegfotos herausstellt, handelt es sich um einen Halsbandkasarka, den auch Ulrike Marxmeier vom Nari hier an den beiden Vortagen beobachtet hatte (s. ornitho.de). Dieser Australier gehört innerhalb der Familie der Entenvögel zur Unterfamilie der Halbgänse und der Gattung der Kasarkas, einer monotypischen Gattung. Ihr Verbreitungsgebiet liegt im Südosten und Südwesten Australiens sowie in Tasmanien. Bei dem seit einigen Tagen im Ochsenmoor beobachteten Vogel dürfte es sich daher wohl auch nicht um ein auf dem Zug abgedriftetes Exemplar handeln. Es könnte sich eher um einen sog. Gefangenschaftsflüchtling aus der Nachzucht eines europäischen Zoos handeln. Gefieder recht kontrastreich: Kopf und oberer Hals grünlichschwarz, von der kastanienbraunen Brust durch einen weißen Halsring abgegrenzt, schwärzlich-braunes Obergefieder mit einem weißen Flügelfleck und orangebraunen sowie grünlichen Federpartien an den Flügelenden. Männchen und Weibchen unterscheiden sich sowohl durch die Größe als auch die Färbung. Kennzeichnend für das Weibchen sind neben den matteren Farben insbes. die markante weiße Augeneinfassung.

    15.09.2017, 22:51 | Kategorie: Beobachtungen,DH, Ochsenmoor | Schlagworte: |

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